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August, 2018 | SPD Oberberg

SPD-Antrag zur Finanzierung der Altenpflegeausbildung mit Wirkung

SPD-Antrag zur Altenpflegeausbildung zeigt Wirkung | Bild: © colourbox / Erwin Wodicka | SPD.de

Auf Initiative von Wolfgang Brelöhr, Kreistagsmitglied und Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit und Notfallvorsorge, stellte die SPD-Kreistagsfraktion den Antrag, das Land zur Erhöhung der Ausbildungspauschale für die Altenpflegeausbildung aufzufordern. Diesem Antrag stimmte der Kreistag in seiner letzten Sitzung am 14.12.2017 einstimmig zu.

Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann war nun der Einladung von Landrat Jochen Hagt zum Fachgespräch in der Akademie für Gesundheitswirtschaft und Senioren (AgeWiS) gefolgt und stellte sich der Diskussion mit den Gesundheits- und Pflegeexperten.

Zur großen Freude der Verantwortlichen überbrachte Laumann eine gute Nachricht: Die Schulpauschale für die Altenpflege wird ab Januar 2019 deutlich erhöht. Dies sichert die gute Arbeit von AgeWis-Chefin Dr. Ursula Kriesten und ihrem Team in diesem wichtigen Bereich der Daseinsvorsorge. Gegen den allgemeinen Trend hat die AgeWis deutlich mehr Bewerber als Ausbildungsplätze.

Im Gespräch mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ging es einige Tage später um die aktuellen Gesetzentwürfe zur Hausarztversorgung und praktische Beispiele der Telemedizin. Dr. Thomas Aßmann aus Landlar erläuterte sein Konzept des Telearztes. Bei der elektronischen Patientenakte, die Spahn im Rahmen der Digitalisierung voranbringen möchte, konnte Brelöhr mit Praxiskenntnissen punkten und erläuterte am Beispiel seiner Gesundheitsakte die Möglichkeiten.

Mit beiden Ministern wurde das Projekt „OBK-FAIRsorgt“ intensiv diskutiert. Auch hier soll die Digitalisierung vorangebracht werden. Zentrales Ziel ist die Verbesserung der Versorgung Pflegebedürftiger durch Vernetzung der Akteure und Ausbau von Beratungsangeboten. Hier warten die Verantwortlichen mit Spannung auf die Förderentscheidung im Oktober.

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AG 60 plus „On Tour“

AG 60 plus Oberberg "On Tour" | Bild: Udo Kolpe

Da die Vorjahrestour durch „Das braune Oberberg“ viel Anklang gefunden hatte, gab es nun am 22. August eine Anschlussveranstaltung. Der SPD-Kreisverband hatte einen Bus zur Verfügung gestellt, um auf der Fahrt Kontakt untereinander zu haben und um allgemeine Informationen mitteilen zu können. Start und Ziel war das Gelände am Oberwiehler Bahnhof. 

Diesmal war die Thematik mehrschichtig. Die nationalsozialistische Zeit wurde auch unter den Gesichtspunkten betrachtet, was an Kriegsereignissen und Kriegsfolgen in Oberberg zu verzeichnen war. Und die Schicksale der jüdischen Menschen in Nümbrecht und Waldbröl wurden ausgiebig dargestellt. Schließlich fuhr man durch das Waldbröler Bröltal, um den Größenwahn von Reichsorganisationsleiter Robert Ley quasi körperlich zu erleben, der Waldbröl zur Agrarhauptstadt  Deutschlands machen wollte und von Ziegenhardt bis Brenzingen ein Traktorenwerk mit einem von Ferdinand Porsche entworfenen Traktor vorsah. Den Abschluß bildete eine Vorbeifahrt an den Bauresten der geplanten Adolf-Hitler-Schule zwischen Waldbröl und Wilhelmsthal, wo das Andienungsgebäude, das nach Fertigstellung der Schule abgerissen werden sollte, stehen blieb, es beim Schulbau aber nach dem Untergang des Hitlerreiches bei Grundmauerfragmenten blieb.

Als Beispiele für Kriegsereignisse und Kriegsfolgen wurden 14 Kriegsopfer bei 140 Einwohnern in der Ortschaft Dreisbach genannt, zwei Todesfälle durch Bombenfall in Oberwiehl am 19. März 1945, die Geiselerschießung von 10 russischen Zwangsarbeitern am 9. April 1945 in Lindlar und der sinnlose Abwehrkampf von Hitlerjungen in Drabenderhöhe. An der Wiehler Tropfsteinhöhle erfuhren die Teilnehmer, dass hierhin und nach Hübender am Ende des Krieges der Gauleiter des Gaues Köln-Aachen, Josef Grohe, aus Köln geflüchtet war. Schließlich wurde an das Unglück in der nahen Ortschaft Abbenroth erinnnert, wo Ende der fünfziger Jahre nichtsahnende spielende Kinder eine Detonation von vergrabenen Minen auslösten. Zwei Kinder wurden getötet, eins mit bleibenden Schäden schwer verletzt.

Beitrag von Wilfried Hahn | Bilder von Udo Kolpe

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SGK-Seminar: Die Lust am Auftritt

Besucher eines Seminars der SGK (Bild: © SGK NRW)

Im Mittelpunkt des Seminars stehst Du! Was zeichnet Dich als guten Redner aus? Wie bekommst Du Dein Lampenfieber in den Griff? Welche „Rolle spielst“ Du eigentlich bei Dir vor Ort in der Politik?

Diesen und vielen weiteren Fragen widmet sich das exklusive SGK-Seminar „Die Lust am Auftritt“. Die speziell für Kommunalos entwickelten Reihe „Die Lust am Auftritt“, bietet Dir die Grundlage für Deinen Auftritt in Deinen Gremien vor Ort.

Freitag, 14. September 2018, 16.00 Uhr – Samstag, 15. September 18.00 Uhr 
in der Dramaschule Düsseldorf,
TN-Gebühr 150,00 EUR* (inkl. Übernachtung)

Egal ob Du mit dem Gedanken spielst zu kandidieren, bereits Ämter innehast, bei den anstehenden Wahlen den Hut in den Ring werfen möchtest oder einfach an Deinen Fähigkeiten arbeiten möchtest: Du hast jetzt die Chance, einen der wenigen verbliebenen Plätze zu buchen, um das nötige Rüstzeug für den perfekten Auftritt in einem besonderen Seminar zu erwerben.

In Zusammenarbeit mit der Dramaschule Düsseldorf hat es sich die SGK NRW zur Aufgabe gemacht, Schulungen anzubieten, die angehende und aktive Politikerinnen und Politiker in ihrem Auftreten bekräftigen und ihnen andere Wege des Auftretens und Wirkens aufzuzeigen. Gezieltes Sprach- und Körpertraining soll zu einem sicheren „Stand“ in der Öffentlichkeit verhelfen. Keine Angst vor dem Auftritt, sondern Lust am Auftritt!

Die Seminarinhalte in Stichworten:

  •   Ausdrucksformen in Rede, Stimme und Körpersprache
  •   Verschiedene Rollen verstehen und nutzen
  •   Atemtechnik
  •   „Mut zur Pause“
  •   Lampenfieber bekämpfen und vor Menschen spreche
  •   Langsame klare Sprache

Weitere Seminarleistungen:

  •   Übernachtung im Einzelzimmer in einem ***-Hotel
  •   Abendessen
  •   Imbiss
  •   Seminarskript und Teilnahmeurkunde

Ablaufplan (wird individuell vor Ort mit den TN abgesprochen)
Zeitorganisation: Sa 16.00- ca.20.00 Uhr und So 10.00-18.00 Uhr1. Tag

1. Tag
16.00 Uhr Begrüßung
•    Vorstellung des Themas: „Lust am Auftritt – ein Training mit Methoden des Theaters“ in Theorie und Praxis
•    Vorstellung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer

16.30 Uhr „Performance-Check“
•    „Welche Wirkung habe ich auf das Auditorium?“
•    Präsentation der Teilnehmer im alltäglichen politischen Kontext
•    Feedbacks

Darstellung der Erfolgsfaktoren:
•    Authentizität
•    Wertschätzung
•    Präsenz

•    Ausdruck des Körpers, Mimik/Gestik, Stimme und Auftritt 
•    Vorbereitung und individuelle Tricks und Tipps

17.30 Uhr kleine Pause

18.00 Uhr „Der erste Eindruck zählt“
•    Die Praxis der Positionierung
•    Grundlagen in Theorie und Praxis,
•    Übungen zur Körpersprache und dem s.g. „Körpergedächtnis“
•    Individuelle Tipps

18.30 Uhr „Die wohlklingende Stimme im richtigen Sprechtempo, mit angemessenen Pausen lässt die Zuhörer aufhorchen“
•    Ausdrucksmöglichkeiten der Stimme
•    Theorie und Praxis
•    Wahrnehmungsübungen, Stimm- und Atemübungen zur Verbesserung der Körper- und Stimmpräsenz
•    „individuelle Stimmanalyse“ (im Plenum, Kleingruppen oder /und Partnerarbeit)

19.00 Uhr Übungen zur Stimme, Präsenz, Rolle und Kommunikation

19.30/45 Uhr Abschlussrunde
20.00 Uhr Ende des ersten Tages

2. Tag

09.00 Uhr Rollentraining – „Erfolgreiche Rollen und archetypische Rollen“
Rhetorik als: die Kunst der Rede, ihr Ausdruck und die Mittel des Theaters

09.30 Uhr Einladung zum Experimentieren
„Welche Wirkung erziele ich mit welcher Handlungsmotivation und welcher Rolle?“
•    Rollenexperimente mit literarischen Figuren
•    Kameratraining
•    Feedback

11.30 Uhr kleine Pause
11.45 Uhr Transfer
Rollenexperiment, individuelle Grundrollen und die individuelle politische Rolle
Kollegiale Supervision im Plenum oder Kleingruppen
•    „Was sind meine Talente, meine Handlungsmotivation,
•    politischen Interessen ? Wie zeige ich das ? Wie wirke
•    ich glaubwürdig ? Welche Vorbilder habe ich?“
•    (für junge Politiker: die neu politische Aufgabe erfordert
•    neue Rollen)
•    Kameratraining: „Ich stelle meine politische Rolle und
•    Handlungsmotivation vor“
•    Feedbacks

13.00 Uhr Mittagespause

14.00 Uhr Vorstellung der sog. „Grundrollen“ in ihren Energiestrukturen, ihren Ausdrucksmöglichkeiten und ihrer Kommunikationsfähigkeit
•    Experimentieren mit „Grundrollen“

14.00 Uhr Feedback der Grundrollen
Kameratraining:
Redetexte und/oder eigene politische Reden/Präsentationen in bewusst gewählten Grundrollen

15.30 Uhr Selbstsabotage, schwierige Situationen, Lampenfieber, Blackout
•    Theorie und Praxis Übungen

16.00 Uhr Kurze Pause

16.15 Uhr „Mein Auftreten in problematischen (öffentlichen) Situationen“
•    Rollenübungen
•    Szenische Erarbeitungen
•    Tipps und Hinweise (ggf. mit Kameratraining)

Ca. 18:00 Uhr Abschlussrunde

Es gelten die SGK-Seminar- und Datenschutzbedingungen, weitere Informationen auf www.sgk.nrw

Für dieses Seminar kann Bildungsurlaub nach §44 Abs. 3 der GO NRW beantragt werden – weitere Informationen 

*Die Teilnahmegebühr kann für SGK-Mitglieder über den Kreisverband vor Ort gefördert werden, bitte dazu den SGK-Kreisverband vor Ort kontaktieren – weitere Informationen – Übersicht der Kreisverbände

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Radtour mit vielen Eindrücken

Traditionelle Radtour der SPD Oberberg startete in Bergneustadt (Bild: © Michael Kleinjung)

Einmal mehr veranstaltete die oberbergische SPD ihre traditionell gewordene Radtour nach Bonn. Insgesamt 33 Tourenradfahrer/innen begaben sich auf die über 80 km lange Strecke. Start war um 9 Uhr vor der historischen Gaststätte Jägerhof in Bergneustadts Altstadt.

Entlang von Dörspe, Agger, Sülz und wiederum Agger ging es zur Sieg und dann an den Rhein.
Nach kurzem Halt an dem alten Plenarsaal fand der Abschluss in der Traditionsgaststätte „Schaumburger Hof“ in Bad Godesberg statt.

Nach erfolgter Stärkung wurden die Pedalritterinnen und -ritter vom Busunternehmen Spahn wieder abgeholt, sieben Teilnehmer fuhren selbst zurück.

Kreisvorstandsvorsitzender Thorsten Konzelmann lobte beim Zwischenstopp mit Stärkung von Kaffee und Kuchen an der SPD-Kreisgeschäftsstelle in Ründeroth nicht nur die Fahrdisziplin aller Beteiligten, sondern freute sich auch, dass man treffsicher einen Tag mit weniger Sonne und Temperaturen unter 30 Grad erwischt hatte.

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