Michaela Engelmeier erste Generalsekretärin der Deutsch-Israelischen Gesellschaft

3. April 2020 | Kreisverband, Landes- und Bundespolitik

„Um die Handlungsfähigkeit und auch die Schlagkraft unserer DIG weiter zu erhöhen, um zusätzliche Impulse zu setzen, die Vernetzung zwischen den Arbeitsgemeinschaften zu verbessern, unsere Arbeit und unser Auftreten in der Öffentlichkeit noch weiter zu professionalisieren und die Präsenz der DIG noch weiter zu erhöhen, hat das Präsidium der Deutsch-Israelischen Gesellschaft eine bereits länger ins Auge gefasste Weichenstellung vollzogen und die Stelle einer Generalsekretärin geschaffen“, erklärte heute der Präsident der DIG, Uwe Becker.

„Ab 1. April wird Frau Michaela Engelmeier diese Funktion übernehmen und im Zusammenwirken mit dem Präsidium und mir künftig in herausgehobener Stellung die Arbeit unserer Gesellschaft bereichern. Das Amt der Vizepräsidentin hat sie vor diesem Hintergrund abgegeben und kann sich somit ganz in die neue Rolle einbringen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihr in ihrer neuen Funktion und bin sicher, dass wir damit auch unsere Präsenz als DIG in der öffentlichen Wahrnehmung, bei Bildungseinrichtungen, nationalen, europäischen und internationalen Einrichtungen noch weiter steigern können, ganz im Interesse unseres Engagements für die Deutsch-Israelische Freundschaft“, so Becker.

Michaela Engelmeier ist 59 Jahre alt, hat 2 erwachsene Kinder und war zuletzt Hauptstadt Office Managerin beim großen Jüdischen Sportverband MAKKABI Deutschland e.V.

Als ehemalige Bundestagsabgeordnete der SPD, persönlich, wie auch als Sportlerin besitzt sie seit vielen Jahren einen großen Bezug zu Israel und dem lebendigen jüdischen Leben in unserem Land. Sie war u.a. Mitglied der Deutsch–Israelischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages und bis zur Übernahme der Funktion der Generalsekretärin auch Vizepräsidentin der DIG.

Als ehemalige Athletin und als frühere Vizepräsidentin des Deutschen Judo Bundes e.V. hat sie sich aktiv in ihrer Sportart Judo für die Deutsch–Israelischen Sportbeziehungen und den Deutsch–israelischen Jugendaustausch engagiert und war mehrfach selbst Teilnehmerin dieser Austausche.

Als Abgeordnete und Mitglied der Deutsch–Israelischen Parlamentariergruppe waren ihr besonders die diplomatischen Beziehungen, die Solidarität mit Israel als Staatsraison und die besondere Freundschaft zwischen Israel und der Bundesrepublik Deutschland ein ausgesprochen wichtiges Anliegen. Ein Schwerpunkt ihrer Parlamentarierarbeit war dabei das Engagement gegen Antisemitismus, Antiisraelismus, BDS (Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen gegen Israel) und gegen eine tendenziöse Berichterstattung über Israel.

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