Mit Anstand und Abstand der Opfer gedacht

7. Mai 2020 | Corona, Gegen Rechts, Kreisverband

Landratskandidatin Tülay Durdu gedenkt gemeinsam mit Thorsten Konzelmann (SPD),
Marc Zimmermann (Bündnis 90/Die Grünen) und Heidi Mehlhorn (Die Linken) der Opfer der NS-Terrorherrschaft.

Zum 75. Jahrestag der Befreiung von der NS-Terrorherrschaft gedachte die oberbergische Landratskandidatin Tülay Durdu den Opfern des Nazi-Regimes.

Damit folgte die gemeinsame Kandidatin der oberbergischen SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der Linken einem Aufruf des Bündnisses „Unser Oberberg ist bunt, nicht braun“ zu einer Gedenkaktion zum 8. Mai, dem 75. Jahrestag der Befreiung.

Der Aufruf beruht auf der von Esther Bejarano, einer deutsch-jüdischen Überlebenden des KZ Auschwitz-Birkenau, ins Leben gerufenen Gedenkaktion „8. Mai muss Feiertag werden“.

Mit gebührendem Anstand und Abstand traf sich Durdu mit Vertreterinnen und Vertretern der Parteien um an Gedenkorten im Oberbergischen, die an die Opfer und Gegner der NS-Terrorherrschaft erinnern, weiße Rosen niederzulegen.

„Dem 75. Jahrestag des Kriegsendes, und damit der Befreiung von Faschismus und Krieg, kann angesichts geltender Kontaktbeschränkungen nicht durch angemessene Veranstaltungen gedacht werden“, so Tülay Durdu. „Gerade in einer Zeit, in der faschistische Gewalt wieder vermehrt Opfer findet, ist es uns ganz besonders wichtig, die Erinnerung an diese Zeit unsäglichen Leids wach zu halten. Mit dieser Aktion ist es uns trotz Pandemie möglich zu erinnern und ein klares Zeichen für Frieden und Solidarität – gegen Hass, Rassismus und Rassenwahn zu setzen.“

Für die SPD waren Thorsten Konzelmann, für Bündnis 90/Die Grünen Marc Zimmermann und für die Linken Heidi Mehlhorn an der Aktion beteiligt.

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